Heute waren wir zu dritt beim Training, Oliver Kruse, Ole Marhencke und ich. Das Wetter war sehr bescheiden, es fing bereits kurz nach Trainingsbeginn zu regnen an und hörte auch nicht wieder auf. Haben aber sehr gut trainiert. Zuerst Kugelschocken, dann Kugelstoßen. Von letzterem habe ich ein bisschen mehr gemacht, während Olli und Ole zum Gewichtshoch- und -weitwurf sowie zum Schleuderballwerfen (woran vor allem Olli einen Narren gefressen hat – Zielwerfer über den halben Sportplatz sag ich nur, hehe) wechselten.

Auf dem Heimweg wollten wir dann einen Teil der Strecke (Lauenau -> Bad Nenndorf) auf der Autobahn zurücklegen. Ich saß hinten und wollte gerade mein Trainingsprotokoll in mein Trainingstagebuch eintragen, als Ole statt auf dem Beschleunigungsstreifen zu beschleunigen auf einmal abbremste. Rechts von der Fahrbahn lag ein BMW auf der Seite, dieser muss nur wenige Sekunden vorher von der Bahn gerutscht sein.
Highlander-Olli schaltete am schnellsten und half dem Fahrer, die Beifahrertür zu öffnen und aus dem Fahrzeug zu steigen. Glücklicherweise war dieser fast unverletzt, er blutete lediglich ein bisschen am Finger und hatte eine Beule am Kopf. Großes Glück auch, dass er bei seinem Abflug kein anderes Fahrzeug (uns zum Beispiel) abgeschossen hat. Laut eigener Aussage musste er abbremsen, weil bei Tempo 140 ein anderer Wagen plötzlich rauszog, er stark bremsen musste und die Hinterräder blockierten. Er schoss quer über die Fahrbahn und dann an der Böschung entlang.

Torsten Hülsemann
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