Nach dem trainingsfreien Nachmittag am Mittwoch mit Stadtbummel für Speedy und mich (bzw. Aquarium für die anderen) und KFC-Plünderung ging es früh morgens kurz nach 9 mit der nächsten Trainingseinheit weiter. Wir gingen wiederum ins Wurfhaus zum Diskuswerfen, begannen diesmal aber mit Stangenwürfen. Habe ich zuletzt vor 10 Jahren mal gemacht und kam auch nicht soooo gut damit klar. Allgemein stand das Training für mich unter dem Stern müder Beine. Da half dann auch ein Jürgen Schult am Ring nichts mehr. *g* Trotzdem… man muss versuchen auch aus solchen Einheiten das Beste zu machen, auch wenn’s im Endeffekt nicht viel ist, was dabei herauskommt. icon smile Trainingslager Kienbaum   Tag 4 + 5

Nachmittags stand Maximalkrafttraining auf dem Programm. Beim Reißen habe ich mich an etwas mehr Gewicht herangewagt als Montag noch und weiter versucht, Uwe’s Technikänderungen umzusetzen. Danach noch Schrägbankdrücken, halbe Kniebeugen und reaktives Schulterdrücken mit Kurzhanteln als spezielle Kraftübung fürs Kugelstoßen. Abgerundet wurde der Trainingstag mit Fußkräftigungsübungen. Nicht spektakulär, aber wichtig.
Wie bei jedem Training ausradeln auf dem Ergometer und ausgiebig ausdehnen.

Habe ich geschrieben “Trainingstag abgerundet”? Nein, die Haupteinheit stand noch an, nämlich Kegeln von 20-22 Uhr. War eine Mordsgaudi, wir haben viel gelacht und wenig getroffen (meistens icon wink Trainingslager Kienbaum   Tag 4 + 5 ).

Der Freitag begann dann wieder wie gehabt um 9 Uhr. Es stand wieder Diskuswerfen auf dem Programm, aber diesmal ging es nach dem Aufwärmen nicht auf den Platz, sondern in die Halle. Wenn man ins Netz wirft kann man sich zum einen mehr auf die Technik konzentrieren, zum anderen kann man in relativ kurzer Zeit viele Würfe machen, da man die Disken nicht so weit wiederholen muss.
Für mich lief es besser als am vorherigen Tag noch. Allgemein läuft beim Diskus einiges noch nicht sooo rund, aber es war vieles schon besser als noch Donnerstag. Ist aber manchmal auch Tagesform. Speedy hat Mittwoch die Scheiben aus der Hüfte geschossen als gäbe es kein Morgen, einen Tag später lief es schon nicht mehr so rund. Ein Phänomen ist Martin, der nach über 30 Würfen – wo andere schon müde werden – irgendwann nach ziemlich miesen Würfen den Schalter gefunden zu haben schien und einen Wurf schöner als den anderen aus dem Ring ballerte.
Erstaunlicherweise konnte auch Claudia trotzdem sie am Sonntag ja noch beim Basketball umgeknickt war aus der vollen Drehung werfen. Da auch Mareike sich in den bisherigen Tagen nichts einfing, konnten wir gestern in voller Mannschaftsstärke werfen, nachdem nach dem ersten Tag ja schon geunkt wurde, am Ende würde nur noch der Trainer übrig bleiben. icon smile Trainingslager Kienbaum   Tag 4 + 5
Nach dem Werfen stand für uns Männer dann noch Nackenstoßen auf dem Programm. Fiel mir ehrlich gesagt schwerer als noch am Mittwoch, aber nicht sooo schlimm. 90 Medizinballwürfe und fertig waren wir!

Nachmittags stand allgemeines Krafttraining auf dem Plan. Ich habe mich wieder sehr auf die Rumpfkraft konzentriert (merke ich heute auch!) und anschließend auf dem Kreisel ausführliches Proprio-Training gemacht. Auch das werde ich zuhause verstärkt wieder machen.

Am Abend diesmal kein Kegeln, sondern Spieleabend. Die Lübecker haben sich dabei als gute Gastgeber gezeigt und mich alles gewinnen lassen. Dazu ein Bierchen (zumindest zu Beginn war es eins icon smile Trainingslager Kienbaum   Tag 4 + 5 ) um die nötige Bettschwere zu erreichen…

Noch 2 Tage – 3 Einheiten! Am heutigen Samstag steht vormittags Diskuswerfen auf dem Platz an, nachmittags nochmal Maximalkraft. Nachmittags dann Maximalkraft. Morgen Kugelstoßen und nach dem Mittagessen geht es wieder zurück nach Hause! Auch wenn ich mich schon wieder auf meine Freundin, meine engsten Freunde und mein eigenes Bett freue, irgendwie finde ich es dann doch schade, dass Kienbaum schon fast wieder vorbei ist. Diese eine Woche hat mir trainingstechnisch unheimlich viel gebracht!

Torsten
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