Was für ein Tag!!!

Nachdem ich morgens zum Pressetermin am Studio war (dazu in einem anderen Artikel mehr), habe ich mich dieses Mal frühzeitig auf den Weg gemacht Richtung Hamburg, wo die Norddeutschen Seniorenmeisterschaften stattfinden sollten…

Ich hatte über eine Stunde extra eingeplant… und stand dann im Stau! Auf der A7 gab es einen Unfall, in den wohl ein Hells Angel involviert war. Krankenwagen und Notarzt bahnten sich ihren Weg, der Heli kam, mindestens ein Dutzend Hells Angels fuhr nach vorne, später dann auch eine dicke Hells Angels-Karosse, 8 Mannschaftswagen der Polizei und ein Gutachter… und es ging 2 Stunden nicht voran! Ich hatte mir den Start fast schon abgeschminkt, als es dann doch weiterging!
Etwa 40 Minuten vor Wettkampfbeginn war ich am Wettkampfort. Mein Kollege Martin Kath hatte für mich die Stellplatzkarte abgegeben (muss man 90 Minuten vorher machen), die Kampfrichter waren so freundlich, die Waage zum Wiegen der Disken noch einmal anzuschließen, so dass ich mit meinen eigenen Disken werfen konnte.

Ich begann den Wettkampf mit 41,05m, blieb damit nur unwesentlich hinter meiner Jahresbestweite zurück (41,15m vom vergangenen Wochenende). Es folgten drei weitere 40er. Zum fünften Versuch wechselte ich die Schuhe, der Versuch misslang, im sechsten kam ich jedoch auf 41,27m… meinen weitesten Wurf im Jahr 2010… aller Voraussicht nach, denn eine Verbesserung wird es wohl nicht mehr geben.
Meinen Titel in der Altersklasse aus den Jahren 2007 bis 2009 verteidigte ich souverän.
In der Altersklasse M 35 gewann Martin mit im letzten Versuch erzielten 40,02m… seinem weitesten Wurf seit Ende der 90er Jahre. Habe mich sehr für Martin gefreut!

In der M40 hatte Oliver Rohwer super Leistungen mit Kugel und Diskus erzielt.

Nach der Siegerehrung ging es zusammen mit Martin und Trainer Uwe Mundt lecker zu Kentucky Fried Chicken. Im Anschluß begab ich mich zu meinem Gastgeber Michael, mit dem ich dann abends noch kurz in die Stadt ging. Nicht zu lang, schließlich ist ja morgen die Kugelentscheidung… so dass wir kurz nach Mitternacht schon fast zuhause waren. Wir stiegen aus der S-Bahn, ich kam unglücklich auf und riss mir – wie sich später in der Notaufnahme herausstellen sollte – die Achillessehne am linken Fuß!

Das muss ich jetzt natürlich erstmal sacken lassen. Ich werde heute Nacht noch aus Hamburg nach Hannover gefahren. Vielen Dank an Laura und Manuel, die sich bereit erklärten, mich und mein Auto abzuholen…

Torsten
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