Zum zweiten Mal nach Juli 2010 wurde die Trainingsfläche des Team to-be-strong am ELAN in Barsinghausen einer Härteprüfung unterzogen. Neben mehr als einem Dutzend einheimischer Athleten fanden dieses Mal ebenfalls wieder etliche nationale Spitzenathleten den Weg in die Deisterstadt, um mit uns gemeinsam zu trainieren und unsere Spartengründung zu feiern. Eine Veranstaltung wie diese ist im Vorfeld immer mit viel Arbeit verbunden, trotzdem freute ich mich ungemein auf den Besuch unserer Freunde aus Nettetal, Hamm und Herford.

Ab 12 Uhr trudelten die Sportler im ELAN ein und ich verteilte die ersten kleinen Aufgaben, war ich doch selber noch mit der Vorbereitung meiner Präsentation für den Abend beschäftigt. Zusammensitzen, ein bisschen Schnacken, ein Käffchen… zwischendrin nahm Jenne Meier von calenberg.tv mich, Patrick, Schachti und Kunne für ein kleines Interview zur Seite (findet ihr unter calenberg.tv auf Facebook) und kurz nach 13 Uhr ging es los. Im großen Gymnastikraum führte ich ein kleines allgemeines Aufwärmen und Gymnastikprogramm durch, das für den einen oder anderen roten Kopf sorgte. Es gab jedoch keiner auf… außer Altmeister Bernd Wolf, der sich rechtzeitig abgesetzt hatte und ohne jeglichen Neid durch ein Fenster die sich Quälenden und von mir Gequälten beobachtete. Gegen 13.30 ging es dann raus auf die Wiese. Vier Stationen standen bereit: Steinstoßen, Gewichtshochwurf/ Strohsackhochwurf, Baumstammwerfen sowie als besonderes Leckerlie Axtwerfen von und mit Manfred Cziczkat. Im halbstündigen Rhythmus wurden die Stationen gewechselt, jeder Athlet arbeitete auch mit verschiedenen Trainern zusammen.

Von meiner Seite kann ich nur sagen, dass es ein super Training war. Was die Nadelöhre Strohsackhochwerfen und Axtwerfen angeht habe ich mich ein bisschen zurückgehalten, habe die anderen mehr machen lassen und dafür mit Peter Sjoerds einen ausgestoßen und ganz zum Schluß mit Bernd Wolf beim Weight for Height einen ausgeworfen.

Nach gut zweieinhalb Stunden auf dem Platz haben wir geduscht (zumindest die meisten) und uns Richtung Bantorf ins Palms Diner (bekomme ich einen Gratisburger für diese kostenlose Werbung???) aufgemacht. Bevor die äußerst leckeren Burger, Schnitzel und Steaks aufgetischt wurden habe ich den Anwesenden meine Präsentation aufgezwungen. Hauptinhalte waren die Geschichte des Teams (werde ich in naher Zukunft mal in einem eigenen Beitrag darstellen), die Einschätzung der derzeitigen Situation des Teams und unsere Spartengründung als „Highlander vom Deister“.

Für die nicht Anwesenden und die, deren knurrender Magen meine Präsentation übertönte, hier die wichtigsten Punkte:

Ausblick 2011:
Es ist der Start bei etwa 6 Mannschaftswettkämpfen geplant. Ziel ist dabei ein gutes Abschneiden. Motto: Spaß, aber Leistung dabei!

Wenn möglich soll, nachdem 2010 zum ersten Mal drei Damen an Wettkämpfen teilnahmen, ein eigenes Damenteam an den Start gehen.

Die Homepage des Team to-be-strong ist im Enstehen. Patrick Granzow zeichnet sich hierfür verantwortlich.
Unser Topathlet Peter Sjoerds aus Herford wird seiner Svenja im Mai das Ja-Wort geben.

Meine Wünsche an die Teammitglieder für das Jahr 2011:Die Trainingsbeteiligung zuletzt war lausig. Nur aufgrund der großen Zahl an Athleten kam in letzter Zeit immer eine angemessene Trainingsgruppe beim Sonntagstraining zustande. Die Gründe für das Fernbleiben vom Training waren vielschichtig und sicherlich in vielen Fällen begründet. Insgesamt waren aber einfach zu wenige Athleten beim Training. Die gute Trainingsmöglichkeit am ELAN wurde nicht genutzt, um mal außerhalb der gemeinsamen Trainingszeiten alleine oder in kleineren Gruppen auf die Wiese zu gehen. In den vergangenen 8 Wochen haben es lediglich 3 Sportler (darunter Patrick und ich) geschafft, zumindest 0,5 Mal pro Woche auf die Wiese zu gehen, also mindestens 4x in diesen 8 Wochen! Ich habe allerdings, damit es nicht falsch verstanden wird, klar gestellt, dass ich mich über jeden beim Training freue, auch wenn derjenige es nur einmal im Monat schaffen sollte. Es besteht kein Zwang zu wöchentlichem Training. Aber – und da stimmte mir auch Jürgen Stickelbrock zu – der Athlet wird im Winter gemacht, und nicht die letzten zwei Wochen vor dem Wettkampf. Während die Kraft und die Muskel von den meisten gerne trainiert werden, liegt das Hauptproblem bei den meisten in der Technik und in der Umsetzung der vorhandenen Kraft in Leistung. Jeder hat die Möglichkeit, sich mit Trainingsfleiß zu verbessern. Die Besetzung der ersten Mannschaft wird im Sommer nach Leistung erfolgen, welche in den kommenden Monaten von jedem noch erarbeitet werden kann!

Ins selbe Horn stieß auch Platzvogt Thomas, welcher ein großes Lob für seine Arbeit erntete. Noch schlechter war nämlich die Beteiligung an den wenigen Arbeitseinsätzen, zu denen Thomas aufgerufen hatte. Nur auf Wenige war in den vergangenen Monaten diesbezüglich wirklich Verlass und Thomas bat diesbezüglich um Besserung!

Ein bisschen mehr Beteiligung könnte auch die Facebook-Seite gebrauchen. Es schreiben meist nur Wenige…

Eine kurze Diskussion im Anschluss stellte sicher, dass niemand die geäußerte Kritik falsch verstand und sich auf den Schlips getreten fühlte. Tenor war jedenfalls, dass die Sportler sich auch mal öfter außerhalb des Mannschaftstrainings in kleineren Gruppen verabreden und auch zu anderen Zeiten trainieren.

Nach dem Essen (lecker, lecker… mjam) haben wir dann unsere Sparte gegründet. Die nicht Anwesenden können das Beitrittsformular bei mir abholen oder es sich zuschicken lassen!

Auf ein tolles Jahr 2011!

Torsten Hülsemann (Highlander vom Deister / Team to-be-strong)