Oh Gott, wie peinlich!!! Das ist mir das letzte Mal bei einem Wettkampf ziemlich auf den Tag genau vor 13 Jahren passiert: ich habe meine Wurfschuhe vergessen.

Gute Leistungen waren so natürlich nicht zu erwarten. Jegliche Hoffnung auf eine Jahresbestweite war so natürlich schnell verschwunden. Nach 37,22 und 36,31 verbesserte ich mich im 3. Durchgang auf 38,11. Dann tauchte aber wie ein Engel mein Sportskollege Frank Milius auf, der in einer anderen Altersklasse etwas später dran war und ich fragte ihn, ob er mir seine Schuhe leihen könne.
Es ging weiter mit 39,79, 39,50 sowie im letzten Versuch einer neuen Jahresbestweite von 40,88m. Das war immerhin 67cm weiter als beim ersten Saisonwettkampf, aber ohne den ganzen Schuhstress wäre sicher mehr drin gewesen.

Nach langer Pause ging es dann abends mit dem Kugelstoß weiter, aber es ging genau da weiter, wo ich am 1.Mai in Nienhagen aufgehört habe. Mit der Drehstoßtechnik bin ich auch heute nicht warm geworden. Was ich nicht für möglich hielt: die heutige Leistung war noch einmal 3cm schlechter als in Nienhagen, nur 13,18m. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, war nicht einmal die Serie stabil: 11,87, 12,72, 12,30, 12,26, 13,18, 12,96.

Gewonnen habe ich zwar ebenso wie beim Diskuswerfen mit deutlichem Abstand, aber eine gute Leistung wäre mir lieber gewesen. Ich weiß momentan noch nicht, ob ich weitere Wettkämpfe mit der Drehstoßtechnik machen werde oder ob ich dieses Experiment beenden werde. Mal drüber schlafen!

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